Es ist Wochenende und es ist Herbst. Zeit also um auf die Suche nach schönen, herbstlichen Bäumen zu gehen. Zudem haben wir Zeit und können die Stadt auch mal als Touristen erkunden.
Das Internet empfahl uns mehrere Orte an die man gehen könnte. Manche davon sind Plätze oder Straßen andere Empfehlungen sind allerdings Parks. Und zu einem davon fuhren wir gestern: Seoul Forest – Frei übersetzt: Der Wald Seouls.
Von unserer Unterkunft ist er nur ca 30 Minuten mit dem Bus entfernt. Als stiegen wir in den nächsten Bus der uns dort hin bringen sollte und nutzen die Zeit um einen Blick auf die Stadt zu werfen. Häufig sind wir ja mit der Metro unterwegs und die verläuft nun mal meistens unterirdisch.
Angekommen an einer großen Kreuzung stellt sich nun erstmal die Frage, welchen Eingang wir nehmen wollen. Der ‚Wald‘, im weiteren Park genannt, wird durch zwei große Straßen in vier Quadranten unterteilt.

Wir haben uns jedenfalls für Eingang 9 entschieden. Der schien zum größten Teil zu führen und außerdem lockte uns eine einpeitschende, sportliche Stimme in diese Richtung. Neugierig traten wir ein.
Direkt hinter dem Eingang führte ein langer Steg über den eigentlichen Park.

Der Steg führte uns weiter in den Park. Den Standort unseres Motivators konnten wir immer noch nicht ausmachen. Wir passierten einen kleinen Teich, Familien, Paare und Freunde, die sich anscheinend das Wetter und Wochenende zum Anlass genommen haben um ein paar schöne Stunden zu verbringen.
Nach einigen Minuten erreichten wir schließlich eine große Freifläche. Sie war umrandet von mehreren Zelten, die zu verschiedenen Organisationen gehören zu scheinen. In der Mitte davon war ein Bereich abgetrennt an dessen Ende ein Bühne stand! Da stand bis kurz vor unserer Ankunft dort auch unserer Motivator. Leider haben wir ganz knapp verpasst.
Also schlenderten wir einmal über den Platz und folgten dann einem der vielen Wege. Es wurde auf jeden Fall nicht langweilig. Schnell wechselten sich verschiedene Gebiete ab. Zwischen Kinderspielplätzen, Picknickplätzen und kleinen Naturpfaden gab es einen kleinen Kräutergarten, Skulpturengarten und viele andere spezielle Flächen.
Und es gab sogar ein paar Tiere. In einem abgezäunten Gehege lebten ein paar rehähnliche Tiere. Fehlende Beschilderung und mangelndes Wissen lassen leider keine genaue Benennung zu.




Herbstliche Bäume waren noch nicht in voller Pracht da. Wir werden also eventuell in den nächsten Tagen nochmal hierher kommen.
Auf dem Weg nach Hause entdeckten wir auch ein paar anderen interessante Orte zu denen wir sicher bald mal zurückkehren werden um uns die genauer anzuschauen.
P.S. Unseren Rückweg legten wir übrigens zum Teil mit einer Metro zurück, die überirdisch entlang fuhr!