Busan (und sicherlich viele andere koreanische Städte) sind in den letzten 50 Jahren stark gewachsen. Aus kleinen Dörfern und Städten wurden große Städte für Millionen Menschen. Der meiste Platz wurde geschaffen indem man Hochhäuser baut. Aber es gibt auch noch viele der älteren Stadtstrukturen. Und zum Glück wurden die auch teilweise versucht zu erhalten. Zwei davon haben wir besucht.
Das erste ist Gamcheon. Ein Dort welches in den 1920ern erbaut wurde. Es erlebte eine wendungsreiche Geschichte und bekam vor 15 Jahren dann Hilfe der Stadt und des Staats. Seitdem wurde es aufgebaut ein kulturelles Zentrum der Stadt zu werden. Mit Galerien und spannenden Einblicken zieht man seitdem erfolgreich Touristen an. Man kann sowohl oberhalb der meisten Häuser entlang gehen, inklusive Cafés, Souvenirshops und Aussichtspunkten. Außerdem werden die Straßen von Wandgemälden geschmückt.
Man kann sich aber auch zwischen die vielen Wohnhäuser begeben und die kleinen Gassen und steilen Anstiege erkunden. Da hier weiterhin auch Menschen wohnen, sollte man dies natürlich nur mit Bedacht tun.




Das zweite alte Dorf zieht sich entlang der Küste. Huinnyeoul wurde hauptsächlich von Kriegsgeflüchteten gegründet. Auf 2-3 Kilometer Länge kann man immer mit Blick auf das Meer entweder entlang der Häuser entlangspazieren (und unterwegs Essen, Trinken und Andenken kaufen) oder direkt am Meer einer Promenade folgen. Diese endet bei einem Tunnel durch die steile Küstenkante. Leider war beides aktuell gesperrt. Aber auch konnte man wieder den krassen Kontrast zwischen modernen Apartments und einfachen Wohnhäusern sehen. Manche von ihnen hatten kleine Gärten oder Anpflanzungen vor der Eingängen und viele kleine Gassen führen zu versteckten Terrassen. Alles in allem sehr schön und sehr entspannend. Schade war nur, dass eben nicht alles aktuell zugänglich war.





