Eines der Dinge, die wir neben Ausnahmezustand und abstürzenden Flugzeugen nicht auf unserer Liste hatten war eine vorgezogene Bundestagswahl.
Da wir aber gute Staatsbürger sind und undemokratischen Kräften soviel Raum wie möglich nehmen wollen, ließen wir es uns nicht nehmen zu wählen.
Normalerweise beantragt man Briefwahl wie wenn man das in Deutschland machen würde. Da die Zeit dafür aber gerade mal zwei Wochen betragen sollte, entschied sich das Auswärtige Amt ein wenig zu helfen. Diese boten nämlich an, dass man seine Unterlagen zu ihnen schicken konnte und sie diese dann per Kurier an die jeweiligen Botschaften schickten. Briefe zwischen Deutschland und Korea dauern so zwischen 7 und 14 Tagen und würden sehr wahrscheinlich zu spät kommen.
Jedenfalls konnte man sie vor Ort ausfüllen und sie dann wieder über die Botschaft zurück nach Deutschland schicken lassen. Dieses Angebot haben wir natürlich angenommen.
Daher waren wir Anfang dieser Woche dann auch für 1,5 Tage zurück in Seoul.
Unser Hotel war dieses Mal in Hongdae, einem der Touristenhotspots. Das Hotel war ganz nett und dank konstanter Besuche bei der gleichen Hotelkette in den letzten Jahren, durfte es dann auch ein Zimmer im 19. Stock sein.
Und dort haben wir auch einen Kebabladen gefunden. Es war nicht der erste, aber der erste, wo es fast wie Zuhause geschmeckt hat. Döner ist übrigens aktuell auf Platz eins der Dinge, die wir in Berlin besorgen werden 😉


Da die Botschaft am Bahnhof ist, nutzen wir auch die Chance eine kleine Attraktion dort zu besuchen. Die Seoullo ist eine Art Hochweg, ähnlich wie die Highline in New York. Nur nicht so schön. Immerhin hatte man einen schönen Ausblick. Das rote Gebäude beinhaltet diverse Büros inklusive der deutschen und dänischen Botschaft auf einer Etage. Das Bild rechts zeigt den Bahnhof inklusive des historischen Bahnhofs. Davor sind Straßen und Bushaltestellen zu sehen. Man brauch schon gern 5 Minuten um da durch zu kommen, da es diverse Ampeln gibt.



