In Seoul gibt es mehrere erhaltenen Häuser und Dörfer aus früheren Zeiten. Eins besuchten wir ja bereits hier. Dieses Mal verschlug es uns bei eisigen Temperaturen in das Namsangol Hanok Village. Im Gegensatz zu den meisten alten Dörfer hier, ist dieses nicht bewohnt und lag auch ursprünglich nicht an diesem Ort. Vielmehr wurden die Gebäude hier aus verschiedenen Orten abgebaut und hier wieder errichtet. Das Dorf zeigt Häuser aus einem Zeitraum vom 14. Jahrhundert bis Anfang der 1910er Jahre.

Die Gebäude hatten unterschiedliche Funktionen. Einige waren Teil von Reiseresidenzen, also z.B. kleine Tempel und Wohnhäuser. Einige Räume waren auch eingerichtet und zeigten Wohnzimmer aber auch Küchen und Arbeitsräume.






Geheizt wurde übrigens ganz modern mit Fußbodenheizung. Außerhalb des Hauses angebrachte Öfen erhitzten Wasser welches dann unter dem Fußboden entlang geführt wurde.

Das Dorf war Teil eines kleineren Parks. Im nördlichen Teil des Parks befand sich eine Zeitkapsel. Diese wurde 1994 anlässlich des 600sten Jubiläums von Seoul als Hauptstadt angelegt und beherbergt bis zu seiner Öffnung 2394, dem 1000-jährigen Bestehen Seouls, 600 Gegenstände. Die Zeitkapsel ist auch versehen mit Grüßen aus den Partnerstädten. Sie liegt in einer Vertiefung, die an einen Krater angelehnt sein soll.



Und weil der Himmel so toll war, gibt es noch ein paar Bilder vom Naksan Tower und einer Katze.


