Schönes Wetter und ein Aussichtsturm, perfekte Kombination! Da der Turm eher Ziel des Abends war, ging es vorher noch in eine kleine besondere Gasse. Gegründet von einem Paar, die vor dem Koreakrieg geflohen sind, in den 50er Jahren, entwickelte sich diese Gasse zu einem Zentrum diverser Buchhandlungen. Von Antiquarien und bis zu ’normalen‘ Buchläden findet man hier alles. Die meisten Geschäfte sind klein und vollgestopft mit Büchern. Die Bandbreite reicht auch von Comics/Mangas bis hin zu Sachbüchern.


Von dort ging es dann in Richtung des Stadtteils Nampo. Dieser ist einer der Zentren Busans und bietet alles von Einkaufsmöglichkeiten, Kino, Essen und eben auch den Aussichtsturm.

In jede Richtung findet man etwas spannendes.
Im Westen findet man den Gukje Markt. Das ist der breite, überdachte Bereich in der Mitte. Davon abgehend gibt es Straßen mit Geschäften sortiert nach Angebot. Also die Kleidungsstraße, die Armbanduhrstraße, usw. Viele Geschäfte sind wieder nur kleine, garagenähnliche Räume. Die Waren liegen draußen aus und enge Wege führen daran vorbei.

Im Südosten findet man dann den Vorplatz des Turms. Alles unter dem Fluss gehört zu Nampo. Von dem großen Gebäude neben der Brücke bis zum rechten Rand befindet sich eine große Einkaufsstraße. Am Fuße des Berges des Turms befindet sich übrigens ein italienisches Restaurant, was durchaus zu empfehlen ist. Übrigens kann man den Berg zu Fuß besteigen oder man nimmt einfach die sehr lange Rolltreppe.
Ginge man nun über die Brücke, die sich übrigens als Klappbrücke entpuppt hat, würde man eine Insel betreten. Wie man vielleicht noch ein bisschen sieht, besteht die im Grunde nur aus Berg und Häuser schmiegen sich ringsherum an dessen Fuß. Dort befindet sich auch eines der alten Dörfer aus Alte Häuser.

Der Blick nach Norden offenbart einen sehr bekannten Bereich. Die zwei Türme im Hintergrund sind unser aktuelles Zuhause und die Brücke zur rechten bestimmt unseren täglichen Ausblick.

Nach etwas Wartezeit erlebten wir dann noch den ersehnten Sonnenuntergang.
